Warum will ich eigentlich traden?
Was will ich mit dem Trading erreichen?
Weiß ich eigentlich was ich beim Trading tue?
Warum bewegt sich ein Chart so wie er sich bewegt?
Welche Information enthält ein Chart?
Welche Risiken habe ich beim trading, wenn ich meiner Strategie nicht folge?
Worauf muss ich achten wenn ich aktiv trade?
Beantworte diese Fragen ehrlich für dich, denn sie sind der Grundbaustein.
Was bedeutet Trading wirklich?
Ein aktiver Trader managt seine Trades immer, Er rechnet in jedem Augenblick mit allem, vor allem mit dem schlimmsten!
Ein trading Anfänger möchte viele schnelle große Gewinne machen. Ein Profi natürlich auch, aber er achtet viel mehr darauf, wie er sichere Gewinne erzielen kann und wenig Verluste.
Wichtig ist auch, dass ein Trader nicht mit einem Investor vergleichbar ist. Ein Trader übernimmt selbst die Verantwortung für sein Handeln. EIn Investor natürlich auch, aber er überlässt eher den Märkten das Spiel. Trader profitieren von kleinen Schwankungen, Investoren halten einen Trade mehrere Monate oder sogar Jahre. Trader holen sich die Gewinne in kurzen Short & Longpositionen. Dir muss bewusst sein, dass die Psyche eines Traders viel mehr beansprucht wird als die eines Investors.
Das älteste Gehirn
Speichert unsere Erfahrungen
Hier "sitzen" die Lebensgefühle & Instinkte (z.b.: Angst & Panik)
Viele nennen es auch Reptiliengehirn (Da es auch in Reptilien schon war)
Das ist unser emotionales Gehirn
Du kannst es dir vorstellen wie die Schaltzentrale unserer Emotionen
Man nennt es auch "Das limbische System"
Das Großhirn ist unser "Denkhirn"
Es versetzt uns in die Lage zu organisieren, zu kommunizieren und kreativ zu sein
Das Großhirn ist vor allem auch das Gehirn der Rationalität, des planenden Handels und der Voraussicht
Einleitung
Angst vor Verlusten
Angst vor mangelnder Disziplin
Angst vor der Angst
Angst ausgestoppt zu werden
Angst Gewinne laufen zu lassen
Angst einen Gewinn zu verpassen
Angst Verluste zu realisieren
Angst Gewinne wieder zu verlieren
Angst nicht genug zu gewinnen
Angst das falsche System zu haben
Angst, dass man das System nicht richtig umsetzen kann
Die Opferhaltung: "Andere sind schuld an meinem Leid!"
Die Angst vor der eigenen Größe: "Ich darf kein Gewinner sein!"
Die Angst vor Erfolg: "Bin ich dem überhaupt gewachsen?!"
Die Angst vor Veränderung: "Dann ist nichts mehr wie vorher!"
Die negative Einstellung gegenüber Geld: "Geld verdirbt den Charakter!"
Den Erfolg als etwas Schlechtes anzusehen: "Die da oben!"
Die fehlende Anpassungsbereitschaft: "Ich bin etwas Besonderes!"
Der Glaube, ein Versager zu sein: "Ich habe nie Glück!"
Die Ablehnung von Strukturen: "Ich bin flexibel und liebe das Chaos!"
Die Ablehnung von Disziplin: "Disziplin ist spießig!"
Die Angst, ein erfolgreicher Trader zu werden: "Das ist doch kein Beruf, was denken meine Eltern da von mir?"
Die Angst, Verantwortung zu übernehmen: "Dann bin ich ja in der Pflicht, immer etwas zu tun."
Die Angst, das Falsche zu tun: "Lieber keine/nie Fehler machen!"
Die Angst, geduldig zu sein: "Von nix kommt nix!"
Die Angst, etwas zu verpassen: "Dabei sein ist alles, ich will jede Bewegung traden."
Die Angst, dass Trading leicht verdientes Geld sei: "Für Geld muss man schwer arbeiten!"
Man schafft vielleicht doch keine Tradingkarriere
Man ist zu dumm für dieses scheinbar einfache Geschäft
Man hat Angst sein ganzes Geld zu verlieren
Man sucht verzweifelt nach der geheimen Formel für 0 Verluste
Sie wollen keine Verluste machen
Verluste nicht zu akzeptieren, da man dann als Verlierer da stehen würde
Verluste zurück zu holen indem sie eine größere Position eingehen als üblich
Verluste bei +- Null zu schließen wenn ein Trade nicht aufgegangen ist so wie man es sich vorgestellt hätte.
Du schließt Verlustpositionen nicht und erstarrst und hoffst, dass du doch noch mit Profit raus kommst.
Befindet sich unsere Position im Gewinn, verliert aber zunehmend, weil der Markt sich geändert hat, dann verkaufen wir unser Investment leichtfertig aus Angst noch mehr zu verlieren. Im Gehirn entsteht also folgender Prozess: Du nimmst wahr, dass die Gewinne deines Trades kleiner werden, weil du diese Informationen wahrnimmst, gelangen Sie zur emotionalen Kommandozentrale. Von hier aus gehen die Informationen noch bevor es dir überhaupt bewusst wird zum Angst und Panikzentrum sowie zum Lust und Freudezentrum. Da Geldverlust für den heutigen Menschen in der Regel Gefahr bedeutet, nämlich Existenzverlust, wird das Angst und Panikzentrum aktiviert. Nun werden entsprechende Reaktionsmuster aktiviert, Kampf, Flucht, Erfahrung und die dazu passenden Gefühle erzeugt, die dich zu deiner Handlung animieren. Du verkaufst deine Position mit kleinem Gewinn weil du Angst hast, alle Gewinne zu verlieren beziehungsweise wieder Verlust zu machen. Dieser Ablauf geschieht unbewusst und dauert etwa 230 Millisekunden bevor er wir überhaupt bewusst wird.
Vermeide Fremdanalysen
Chancen finden, nicht erfinden!
weil er beim Trading Geld verliert
Weil er mit seinen Emotionen nicht klarkommt
Weil sein System nicht profitabel ist
Weil er glaubt über nicht genug Fachwissen zu verfügen
Weil die Gewinne nicht schnell genug wachsen
Welche Qualität, welche Werte stecken hinter meinem Erfolgsstreben?
Ist diese Erfolgsabsicht wirklich meine eigene?
Wozu möchte ich meinen Erfolg erreichen?
Wieviel kann ich verlieren?
Wieviel darf ich verlieren?
Grundwissen Behavioral Finance
Hierbei wird vor allem untersucht, wie sich Menschen im Umgang mit Geld oder geldnahen Produkten verhalten. Behavioral Finance verbindet somit traditionelles wirtschaftswissenschaftliche Untersuchungsmethoden mit dem Fachwissen der Psychologie.
Im großen und Ganzen kann es dir helfen, deine tatsächlichen Beweggründe für Investitionen auf den Finanzmärkten besser zu verstehen. Der Mensch hat den Drang, mithilfe seines Wissen die Geschehnisse zu kontrollieren. Das ist jedoch am spekulativen Kapitalmarkt nicht möglich. Somit ergaben sich 4 typische Denk- und Verhaltensmuster der Behavioral Finance Forschung:
1. Kognitive Dissonanz
2. Framing Effekt
3. Sunk Cost Effekt
4. Dispositionseffekt
Kognitive Dissonanz
Sunk Cost Effekt
Der Dispositionseffekt
Geduld - die Marktregeln des professionellen Tradings zu verstehen.
Geduld - sein System zu finden.
Geduld - mit Verlusten umgehen zu lernen.
Geduld - das richtige Moneymanagement anzuwenden.
Geduld - auf die nächste Trading-Chance zu warten.
Geduld - das ein Trade sich gewinnbringend entwickelt.
Geduld - beständig seinen Trading-Plan umzusetzen.
Disziplin braucht Ordnung
Wie Veränderung wirklich gelingt
Eustress = positiver Stress
Distress = negativer Stress
Stress durch Kontrollverlust
Was bringt mich beim Trading in Stress?
Wie trade ich in stressigen Situationen?
Was kann ich in Stresssituationen anders machen?
Wie möchte ich mich beim Traden wirklich fühlen und was muss ich tun, um das zu erreichen?
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